Am 25. Mai können die Werkstätten für angepasste Arbeit von Die Ostholsteiner vorerst mit max. 1/4 der Plätze wieder starten. Das gilt für alle Standorte in Heiligenhafen, Oldenburg und Eutin.

 

Die Beschäftigten und ihre Angehörigen bzw. Betreuer*innen sollen schnellstmöglich informiert werden. Unerlässlich ist es davor, diejenigen zu bestimmen, mit denen der Werkstattbetrieb begonnen wird. Dazu ist das gesundheitliche Risiko sowie die Notwendigkeit der tagesstrukturierenden Arbeit individuell abzuwägen. Dann müssen die Betroffenen – und auch die vorerst zuhause Bleibenden – kurzfristig kontaktiert werden.

 

Danach ist, insbesondere zur Sicherstellung des Mindestabstands, die Bestimmung der Laufwege, die Ausgestaltung der Arbeits- und Pausenräume, der Flure, der Sanitäreinrichtungen oder der Kantine und die Neugestaltung der Zeit- und Arbeitsabläufe zu erarbeiten. Zur Sicherstellung der Hygienevorschriften sind die engmaschigere Reinigung und Lüftung oder die Bereitstellung der Materialien an dafür geeigneten Punkten zu klären.Die Erstellung von Aushängen und Formularen, die Abklärung eines Corona-sicheren Fahrdienstes und vieles mehr folgen. Das Gesamte muss in Konzepte und Maßnahmenpläne gegossen und den zuständigen Stellen vorgelegt werden.

 

Die Kommunikation an alle Arbeitsbegleiter und die Testung und Einübung der Veränderungen ist außerdem vor Öffnung der Werkstätten unbedingt erforderlich.

Die Allgemeinverfügung des Kreises Ostholstein, die zugrundeliegende Verordnung des Landes Schleswig-Holstein sowie mitgeltende konkrete Handlungsempfehlungen des Bundesministeriums für Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren wurden am Wochenende 16./17.5. erlassen und fordern nun Führungskräfte, Einrichtungsleitungen und Mitarbeitende heraus. Auch wenn einige der in den Papieren formulierten Bedingungen erwartet und daher bereits vorbereitet werden konnten, sind zahlreiche Details vor Ort zu konkretisieren.